Geschenke für besondere Berufsgruppen

Wie gut, dass ich nicht Lehrerin geworden bin…

Gedanken zu Geschenken – für Lehrer

… denn dafür wäre unser Haus [das Gebäude oben auf dem Bild ist NICHT unser Haus] definitv zu klein. Jede Grundschullehrerin benötigt ein mindestens 10 m² großes Extrazimmer mit Hochregalen, um all die Abschieds- und Jubiläumsgeschenke, die sich im Laufe eines Lehrerlebens ansammeln, sicher zu verwahren… Oder? Wohin stellen die Beschenkten denn all die selbst gestalteten Bücher, Schalen, Skulpturen und Werke, die ihnen allerspätestens am Schuljahresende einer von ihnen begleiteten 4. Klasse so sicher zufließen, wie unserem Wäschekorb die schmutzigen Socken. Und vermutlich einen ähnlichen Status in deren Haushalt haben. Mir ginge das jedenfalls so. Natürlich machen Abschiede auch immer ein bisschen wehmütig und eine Geste der Wertschätzung an eine scheidende Klassenlehrerin halte ich persönlich für absolut angemessen, aber muss es immer gleich etwas für die Ewigkeit Geschaffenes sein? Gingen nicht auch Dinge, die sich aufbrauchen, naturgegeben eine begrenzten Lebensdauer haben oder wenigstens winzig klein sind?

Wie komme ich bloß auf dieses Thema? Ja, wie wohl. Beim Erstgeborenen steht der Wechsel auf die weiterführende Schule an. Vielleicht hat ja jemand von euch eine bahnbrechende Idee, wie das Dilemma zu lösen ist und ist auch noch bereit, diese mit mir zu teilen. Ich wäre begeistert. Es eilt ein wenig – die Ferien in Niedersachsen beginnen dieses Jahr sehr früh.

Herzliche und hoffnungsvolle Grüße, Martina

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