Ungefair…

Nettes Paar

Ich bitte von Kommentaren bezüglich meiner Rechtschreibfähigkeiten abzusehen – auch wenn diese an anderer Stelle hin und wieder berechtigt sind.

Wir befinden uns mit dem Ausdruck „ungefair“  in der Welt des Messens und Wiegen, allerdings nicht in dem Segment, wo wir uns einem Ergebnis schon richtungweisend annähern. Nein, wir befinden uns im Bereich des Abwägens und Bemessen von Süßigkeiten, Kuscheleinheiten und Vorleseportionen und wenn diese nicht zufrieden stellend unter den jüngeren Familienmitgliedern zugeteilt werden, findet unser Nestzwerg das einfach furchtbar „ungefair“. Die geballte Macht von unfair und ungerecht in einem Wort. Gäbe es das jetzt nicht bereits, man müsste es glatt erfinden.

Überhaupt kommt unser Nestzwerg mit einer erstaunlich kleinen Wortmenge aus – von Schatz mag ich da gar nicht schreiben – und denkt nicht im Traum daran, diese durch gutes Zuhören und gelegentliches Nachfragen zu vergrößern. Wozu auch? Staune ich doch immer wieder, wie der vorhandene Bestand an Wörtern rücksichtslos gebeugt und gedehnt wird. Im Urlaub lernten wir die „Stehe“ kennen, eine Dusche in der man eben stehen muss. Die „Sprühe“ war die nicht erwünschte Sonnencreme zum Aufsprühen und eines Morgens „kutschten“ doch tatsächlich Pferde vor unserer Haustür. Mit der „Drehe“ schmeckt die Zahnpasta übrigens viel besser als mit der Handzahnbürste… Noch Fragen?

Ich wünsche allen Mitlesern ein wunderschönes Herbstwochenende.

Ein Gedanke zu „Ungefair…

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