Naturgesetze …

Herbstfarben

Die Gesetze der Natur stehen Kopf. Das Phänomen des satten Kindes am Abendbrottisch, das gleich im Anschluss ein riesengroßes Eis verspeisen kann, kennt vermutlich jeder, bei dem es abends schon mal Eis zum Nachtisch gegeben hat. Aber mit warmem Frotteeschlafanzug fängt unser Nestzwerg an zu frieren, genauso wie unter unserer gemütlich roten Kuscheldecke auf dem Wohnzimmersofa. Im leichten Sommernachthemd, barfuss auf den kalten Steinplatten im Garten ist dagegen kein Problem – angeblich schwitzen dort die Füße. Wenn ich das Licht ausschalte, kann sie leider ihre CD nicht mehr richtig hören, denn im Dunklen wird das Abspielgerät leiser. „Wirklich, Mama.“

Nun fällt mir Ungläubigen das Mit- und Einfühlen doch je nach eigener Stimmungslage des Öfteren mal recht schwer, was zu Disharmonien im Umgang miteinander führt, andere würden es schlicht Streit nennen. Im Augenblick streiten wir oft. Das Wetter ist mittelmäßig, die Tage werden deutlich kürzer, die Luft kühler, kurz es ist Herbst, ich kann es nicht länger leugnen. Folgende Regel lässt sich also ableiten: Im Herbst streiten wir deutlich mehr als im Sommer. Hoffentlich wird das kein neues Naturgesetz…

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