Happy New Year…

Schreibtischschublade

Ich wünsche allen, die das hier lesen, ein fröhliches, gesundes neues Jahr. Meines hat seeeehr entspannt angefangen, aber so langsam baut der BLOG Druck auf. Mittlerweile schreit er mich jeden Tag etwas lauter und sehr aggressiv an: „Was denkst du dir eigentlich? Hier steht immer noch ‚Frohes Fest’! Soll das jetzt stehen bleiben, bis es wieder passt, oder was?“

Nein, lieber BLOG, soll es nicht. Aber das neue Jahr soll doch ruhig anfangen und dann am besten auch so weiter gehen. Anfangs war ich so jenseits von Zeit und Raum, dass mir gar nicht klar war, dass das neue Jahr bereits begonnen hatte. Irritiert habe ich den Briefträger angeschaut, als der ein „Frohes neues Jahr“ über die Straße schickte. „Äh, ja, wünsche ich ihnen auch“, erwiderte ich, ohne es wirklich erfasst zu haben, was ich da eigentlich von mir gab. Das kam mehr so –  nach jahrzehntelangem Training – aus dem Rückenmark. Mittlerweile habe ich auch mental begriffen, dass dieser etwas kühle Frühling der Januar des neuen Jahres ist. Der Nestzwerg versichert sich regelmäßig, ob denn jetzt Winter sei. Das hilft mir, es auch mir selbst immer mal zu bestätigen: „Ja, es ist Jahresanfang und Winter“ auch wenn man es nicht fühlt.

Großes Thema am Jahresanfang ist ja oft das Fassen guter Vorsätze. Mit Staunen betrachte ich die der anderer: Da gibt es Leute im Netz, die wollen jeden Tag im Jahr eine Postkarte verschicken. Als ob das nicht schon genug wäre, wollen sie dieselbe auch noch selber gestalten. Chapeau – ich werde die Latte mal etwas tiefer hängen: fürs Erste reicht es doch, jeden Tag pünktlich aufzustehen und die Kinder OHNE Gemecker in den Tagesstart zu schicken. Und ich war ja auch nicht untätig in der Zwischenzeit. Raum für Raum habe ich mich durch unser Haus gegraben und es etwas ordentlicher und leerer gemacht. Hier ein kleiner Einblick in einen Teil meines Arbeitsplatzes nach der Bearbeitung.

Schreibtisch nachher

Ich finde, das kann sich sehen lassen. Mittlerweile bin ich bereits vom Spitzboden übers Arbeitszimmer zu den Kinderzimmern gedrungen. Hier gibt es noch erheblichen Optimierungsbedarf. Grundlegende Erkenntnisse habe ich auch gewonnen in den vergangenen Tagen. MERKE: Niemals Mann plus Kindern zur Müllkippe schicken. Die Gefahr, dass einige Teile wieder einsortiert werden in den Bestand liegt bei 100%. Auf diese Weise haben „soooo schöne“ Geschenktüten leider nicht den von mir für sie vorgesehenen Weg ins Altpapier gefunden. Sie lungern jetzt im Wagen meines Mannes rum. Na ja, falls er im Laufe des Jahres mal spontan eine Geschenktüte braucht…

Wenn ich mit den Kinderzimmern durch bin, werde ich die nächste Etage überspringen und mich direkt in den Keller begeben. Ich erwäge einen Schuttcontainer zu bestellen. Mit Grauen sieht mein Mann diesem Tag entgegen. Vor einiger Zeit (ca. 8 Jahre) habe ich ihn gebeten, die unterste Etage unseres Hauses etwas ordentlicher zu machen. Gäste haben schon seit langem keinerlei Zutritt zu unseren Kellerräumen. Zu gefährlich. Das bezahlt keine Unfallversicherung der Welt. Wüsste das Auswärtige Amt von diesem Ort, es gäbe auf jeden Fall eine umfassende Reisewarnung. Dies gilt es in diesem Jahr zu ändern …

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend und einen Spitzenstart in die neue Woche.

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