Die Taschen des Grauens…

Tascheninhalt

Das schlechte Gewissen plagt mich. Wo sind sie hin, die guten Vorsätze bezüglich regelmäßigen Einstellens neuer Beiträge:

  • KinderkunstDienstag – Zeit war zu knapp
  • All die Fotos von Leckerem um deren Rezepte ergänzen – leider noch nicht geschafft
  • Mal- und andere Vorlagen plus Anleitungen einstellen – bin noch nicht dazu gekommen

Also kurz gesagt, die Vorsätze sind noch da, nur an der Umsetzung hakt es derzeit ein bisschen in großem Maße. Daran sind die Taschen des Grauens nicht ganz unschuldig, wobei es unfähr wäre, ihnen die gesamte Schuld anzulasten. Betrachten wir sie eher als Keimzelle… Oben auf dem Foto sehr ihr den Inhalt einer Tasche der Winterjacke unseres Erstgeborenen. Er steht stellvertretend für den Zustand des Hauses was Ordnung und Übersichtlichkeit betrifft. Glücklicherweise hatte ich die Taschen gefilzt, bevor die Winterjacke der Wäsche zugeführt wurde. Aber wohin nun mit dem Zeug? Für 70 bis 80% des Geborgenen war der Fall klar, aber wohin mit den restlichen 20%? In die Sammelbox für Kleinteile des Erstgeborenen war mein erster Gedanke. Aufziehen der selbigen war auch möglich. Leider quoll der Schubladeninhalt in Bruchteilen einer Sekunde endlich befreit von der Enge nach oben sofort um das doppelte seiner Größe auf. Die ursprüngliche Ausgangsfrage – Wohin mit dem Zeug? – drängte sich vehement wieder in den Vordergrund. Ich hatte keine Lust mich mit ihr konstruktiv auseinanderzusetzen, also schob ich die Lade unter extremer Gewalteinwirkung wieder zurück in ihre Ausgangsposition. Aber mir war gleichzeitig klar, dass es sich um keine Lösung von Dauer handeln konnte. Und so begann ich einen Prozess, der leider immer noch am Anfang steht, obwohl ich mich ihm nun schon seit einiger Zeit widme: Aufräumen, ausmisten, wegschmeißen, verschenken.

Das frisst Zeit. Leider frisst es mehr Zeit als es prozentual gesehen an freien Flächen im Haus erzeugt. Nebenbei sind ja auch noch ein paar andere nicht ganz unwichtige Dinge zu erledigen. Arbeiten fällt mir da ganz spontan ein. Und kann nicht mal einer dem Unkraut den Wildkräutern im Garten klar machen, dass sie hier unerwünscht sind. Und wieso überhaupt wollen die restlichen Familienmitglieder ständig etwas essen? Und hat nicht eines der Familienmitglieder in 4 Wochen schon wieder Geburtstag…

5 Gedanken zu „Die Taschen des Grauens…

  1. stefanie sagt:

    das kommt mir sehr bekannt vor, weniger das ausmisten als das „wo sind schon wieder meine 24 Stunden geblieben?“

    Leben 1.0 ist bei mir gerade auch sehr „zeitspielig“

  2. Katja sagt:

    oh, ich meine gerade, ich sehe meine Situation beschrieben. Lediglich müsste ich „Erstgeborener“ durch „Sammeltochter“ ersetzen. Und Ausmisten ist irgendwie befreiend und gleichzeitig frustig… der gewonnene Platz ist entweder zu wenig oder innerhalb kürzester Zeit durch meinen Erstgeborenen oder die Sammeltochter wieder gefüllt.

    LG Kati

    • mottenkönig sagt:

      Hallo Katja,
      allerdings. Frustig ist es meist für die Kinder, geradezu existenzbedrohend. Befreiend ist es für mich, die das immer alles aufräumen muss:)
      Liebe Grüße, martina

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