Die Prüfung…

Schneemann ganz ohne Schnee

Da mir absolut klar ist, dass es für Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche definitiv viel zu spät oder deutlich zu früh ist, beginne ich einfach unvermittelt, ohne große Erklärungen das Ende der Blogpause mit einem Wochenrückblick einzuläuten. Die vergangene Woche, die mit dem heutigen Sonntag glücklicherweise zu Ende geht, war vermutlich eine Prüfung. Am Montag erwachte der Nestzwerg mit leicht erhöhter Körpertemperatur. Glücklicherweise konnten wir eine unserer 5 Großmütter mit perfidem Druck dafür gewinnen, am Montag über den Nestzwerg zu wachen und ich machte mich deutlich zu spät auf den Weg ins Theaterbüro. Eine für den Abend geplante Verabredung sagte ich ab.

Der Nestzwerg fieberte sich durch den Montag und den darauf folgenden Dienstag, während mein Mann gegen Abend Erkältungssymptome vermeldete. Am nächsten Tag wurde der Erstgeborene neun Jahre alt, der Nestzwerg legte ein fieberfreies Zwischenhoch ein, der Mann legte sich derweil fiebrig ins Bett. Guten Mutes brachte ich den Nestzwerg am Donnerstag in den Kindergarten, ich begab mich ins Büro, der Mann fieberte weiter. Ich zerschmiss das alte Quecksilberthermometer beim Versuch, es in den Schrank zu räumen. Es wurde Freitag. Der Nestzwerg legte sich nun doch lieber wieder ins Bett. Das am Dienstag frisch gekaufte digitale Fieberthermometer war unauffindbar. Ich begab mich zum Einkaufen für den am Samstag geplanten Kindergeburtstag und um ein weiteres Fieberthermometer zu erstehen. Der Erstgeborene schlug sich wacker mit Schnupfen aber tadelloser Körpertemperatur, der Nestzwerg hustete, schnupfte und fieberte erneut.

Es wurde Samstag. Alle Geburtstagsgäste waren unterrichtet, dass sie mit einem Rucksack zu erscheinen hatten, damit ich für den geplanten Ausflug ins Museum, nicht 10 Wasserflaschen zu schleppen hatte. Der Toaster schied von uns, mit leichter Geruchsentwicklung und ohne die 4 Brote in seinem Inneren zu Ende geröstet zu haben. Ich entschied mich gegen den Einkauf eines neuen Brotröstgerätes bei einem Elektrofachhandel und dafür, dass für das Ende der Geburtstagsfeier geplante Abendessen, in einen Imbiss in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle zu verlegen. Einer der Gäste kam deutlich zu früh und wurde dafür zu spät abgeholt, ein weiterer wurde mir mit den Worten überreicht „Er hat nur 3 Stunden geschlafen…“. Ich überlebte den Ausflug mit 9 Kindern quer durch die Stadt. Dem Imbissbesitzer gelang es fast tadellos, sein Lächeln immer wieder an den richtigen Platz zu schieben, bis wir die Lokalität wieder verließen. Nur in dem Moment als ich ihm verkündete, kurz Bargeld am Automaten zu besorgen, glomm Panik in seinem Blick auf.

Im Augenblick bin ich mir nicht sicher, ob ich mich auf die neue Woche oder einfach nur darüber, dass die alte nahezu vorrüber ist, freuen soll. Es stehen ein paar Termine im Kalender. Bitte drückt uns die Daumen…

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