Das GemüseImperium schlägt zurück…

Horrorgemüse

Knapp 3 Jahre sind vergangen, seit ich an gleicher Stelle über die Beschränkungen des Speiseplans berichtet habe, auferlegt von den zwei jüngeren Mitbewohnern dieses Haushalts. Beide sind mittlerweile – was bis auf Großeltern und entfernte Verwandte keinen verwundern wird  – knapp 3 Jahre älter geworden. Nun suggeriert die Fachliteratur zum Thema ja immer, dass Kinder im vorgeschrittenen Alter [so zwischen 8 und 12 Jahren] die selbst auferlegten ErnährungsEinschränkungen über Bord werfen und dann im Grunde zu AllesEssern mutieren. Unglücklicherweise befinden wir uns noch mittendrin im beschriebenen Zeitfenster.

Um es kurz zu machen: Grünes Gemüse wird bis auf zwei Ausnahmen

Die Erfolgsverwöhnten

nicht auf dem Teller geduldet, es sei denn, es ist nicht der eigene. Wobei ich den Verschmähten grüngewandeten mehrfach versichert habe, dass es nicht an ihrer Farbe liege. Gekochte Möhren, Blumenkohl und  Auberginen befinden sich gleichfalls auf dem Index.

Die Tragweite der Angelegenheit wurde mir aber erst am vergangenen Wochenende bewusst, als ich die Samentüten der zurückliegenden Saison hinsichtlich Restmengen und geschätzter Keimfähigkeit begutachtet habe. Brokkoli, Kohlrabi und Zucchini haben geschlossen angekündigt, dass sie an einem Standplatz in diesem Garten, in dem sie derart konsequent gemobbt werden, nicht interessiert seien. Ich muss also neue Samentütchen kaufen, ideologisch unbelastet und mit frischem jugendlichen Mut. Vielleicht gelingt es den Neuen, sich auf den AntiGemüseTellern zu etablieren und eine Zeitenwende im gemeinschaftlichen Kochportfolio einzuleiten.

Drückt mir uns die Daumen.

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