Typisch für … meine kreative Seite

Löwe an der See

Jetzt weiß ich gar nicht, wie eigentlich rein kommen ins Thema – über Kind of Art bei Philuko oder über „Typisch für …“ bei Kebo. Natürlich gab es auch im Urlaub reichlich Gelegenheit Kinderkunst zu produzieren. Ihr seht einen winzigklitzekleinen Auszug oben: Löwendame ohne Freischwimmer – ach nee, dass heißt ja jetzt Jugendschwimmabzeichen in Bronze. Als Titel…, na ja, ich nenne es mal sperrig. Wie auch immer – die Löwendame hat ihre Zeit lieber in den Kauf eines schicken neuen Bikinioberteils investiert als in Schwimmunterricht. Das hat sie nun davon, ihr vermutlich ebenso schnittiges Bikiniunterteil wird von der Schwimmhilfe verdeckt. Merke: Wer schön sein will, sollte schwimmen können oder die Ostsee meiden.

Es wurde also reichlich gemalt, geschnippelt und gefaltet im einsamen Lolland. In meinem Kopf führt Anregungsarmut und Entspannung zu einem Vakuum, das leider nicht in kreativen Ideen mündet, sondern in schnöder Langeweile. Für Kreativität brauche ich äußere Eindrücke.

MagnetButtons2

Die erhoffte ich mich mir vom Dänemark-Urlaub – vergeblich. Aber der Alltag bietet ja glücklicherweise Anregungen genug. Und so entstanden die KinderKunst-Magnete, die zukünftig die Werke der hier ansässigen Künstler an der neu eingerichteten Flurgalerie halten sollen. Der Bilderschatz des Urlaubs ist nun auf einer Reihe Magnete verewigt und schmückt die Magnettafeln auch in Zeiten von Schaffenskrisen oder Papierengpässen. Die Galerie zeige ich Euch auch noch – sie ist fast fertig und wird schon reichlich genutzt. Aber fürs Foto wollte sie sich noch „hübsch“ machen.

Herzliche Grüße,

Martina

Typisch für … einen Sonntag bei uns ist, …

… dass er eine Wundertüte und leider viel zu kurz ist.

Wundertüte

Jeden 15. des Monats ruft Kebo von kebo homing zum monatlichen Blog-Event “Typisch für…“. In diesem Monat geht es um einen typischen Sonntag. Nun sind mir typische Eigenschaften für Wochentage, wenn sie im Sinne von regelmäßig daher kommen, eher suspekt. Mit regelmäßig schleicht sich ja oft auch eine gewisse Eintönigkeit heran, die sich an manchen Stellen nicht vermeiden lässt. Bei allen Gelegenheiten, bei denen Regelmäßigkeit leicht zu umgehen ist, da tue ich das oft und gern. Zum Glück halten das meine drei Mitbewohner hier auch so. Auf diese Weise sind die Sonntage bunt und abwechslungsreich und nie vorhersehbar: mit oder ohne Besuch – geplant oder ganz spontan, im Schlafanzug, Gartenarbeitsoutfit oder schick gestylt, auf dem Sofa, im Garten, beim Eismann oder auf sonstigen Ausflügen, alle zuhause oder die Hälfte der Mannschaft in der Gegend unterwegs, alle spielen dasselbe Spiel oder jeder macht was für sich, mit einem leckeren aufwendigen Menü oder schnell, schnell mit Resten, drinnen oder draußen zubereitet und/oder verzehrt. Am Samstag weiß man in der Regel noch nicht, was der kommenden Tag uns bringen wird. Eines ist allerdings doch fast immer gleich: gefrühstückt wird nicht vor 11.00 Uhr. Und so wirkt der Sonntag grundsätzlich viel kürzer als ein durchschnittlicher Montag beispielsweise. Auch der heutige ist leider schon wieder so gut wie zuende. So wünsche ich Euch eine bunte, wunderbare neue Woche, die vielleicht die eine oder andere Überraschung bereit hält.

Herzliche Grüße,

Martina

Typisch für…Fasching in Hannover ist…

… dass da eigentlich nix ist, außer dass vielleicht mal ein Reisigbesen im Badezimmer parkt.

Kostüm ohne Hexe

Jeden 15. des Monats ruft Kebo von kebo homing zum monatlichen Blog-Event „Typisch für…„. In diesem Monat geht es um Fasching – war ja irgendwie naheliegend. Zumindest liegen Februar und Fasching deutlich näher beieinander als Norddeutschland und Fasching. Die Klassenlehrerin des Erstgeborenen hatte den Rosenmontag sogar soweit aus ihrem Bewusstsein verbannt, dass sie für den Tag ohne zu zögern einen völlig karnevals- und konfettifreien Ausflug ins hannoversche Opernhaus eingeplant hatte – selbstverständlich ohne Verkleidung. Die Programmplaner des Opernhauses hatten diesen ominösen Rosenmontag offenbar ebenfalls für einen jener bundeslandbezogenen Feiertage gehalten, den man in Niedersachsen getrost ignorieren darf und den Termin auf den Spielplan gesetzt. Die Klasse des Erstgeborenen war also ziemlich einsam am Montagmorgen in den Rängen der Oper. So musste Fasching am heutigen Donnerstag in der Klasse 3c nachgeholt werden. Man stelle sich das als Schlazgzeile für die Presse in Mainz oder Köln vor: Rosenmontag wird im kommenden Jahr auf den Donnerstag verschoben… Könnte man ja mal am 1. April versuchen.

Ich wünsche allen ein wunderbares Wochenende mit oder ohne Konfetti ganz nach Wunsch und Region,

Martina