Beweise, dass du kein Robot bist …

Schnittlauch

Robots lieben Schnittlauch:)

Ich schreibe nicht nur einen BLOG, ich lese auch regelmäßig und gerne andere BLOGs. Etwas weniger regelmäßig aber nicht minder gerne hinterlasse ich auf diesen Kommentare. Manchmal tippe ich eine Weile vor mich hin, der Kommentar wächst und gedeiht, Formulierungen werden geschliffen und dann muss ich nur noch auf ABSENDEN drücken… Fahrlässig nähere ich mich dem vorgesehenen Button. Ein kurzes Klick und schon liegt das Kommentarfeld wie von Zauberhand geleert wieder jungfräulich vor mir. Einen Hinweis auf erfolgreiches Abschicken sucht man vergeblich aus dem schlichten Grund, es war nicht erfolgreich.

Eine neue Version des Kommentars wird erstellt. In der Regel deutlich kürzer und vermutlich einen Hauch ungeschliffener. Jetzt liegt der Focus deutlich mehr als vorher auf Fertigstellen. Der Lerneffekt lässt mich den Inhalt des Kommentarfeldes erstmal in die Zwischenablage kopieren, bevor ich mich ein weiteres Mal – immerhin besser vorbereitet mit allem rechnend – dem AbsendeButton nähere. Kurz wähne ich den Inhalt als abgeschickt, da taucht eine wahlweise verzerrte, gemixte Zahlen- und/oder Buchstabenfolge auf. Ich erhalte eine knappe Anweisung: Beweise, dass du kein Robot bist. Das fällt mir manchmal meistens nicht leicht. Bis zu 3x tippe ich geduldig Zahlen und/oder Buchstaben in das hierfür vorgesehene Feld und drücke erneut ABSCHICKEN. Zweifel machen sich breit. Bin ich doch ein Robot? Können Menschen das einwandfrei entschlüsseln? Es gab schon Tage, da habe ich an dieser Stelle aufgegeben. An klareren Tagen, an denen ich die vorgegebene ZiffernBuchstabenFolge einwandfrei in das dafür vorgesehene Feld schreiben kann, gibt es nun 2 Möglichkeiten:

1. Mein Kommentar erscheint wie eingetippt – meistens (manchmal fügt das WorldWideWeb kleine Grammatik- oder Rechtschreibfehler hinzu) – unter den anderen Kommentaren. Wunderbar, ich verlasse die Seite und hoffe, der Empfänger freut sich.

2. Nach dem Abschicken erscheint ein Hinweis, dass mein Kommentar erst nach der vom BlogBetreiber erteilten Freigabe sichtbar wird. Ok. Ich verlasse die Seite und hoffe, der Empfänger gibt den Kommentar frei. Was zurück bleibt ist dann die Frage: Habe ich gerade versucht Fort Knox zu knacken oder wollte ich nur mal schnell einen Kommentar loswerden?

Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass Spam mühelos und den kompletten virtuellen Papierkorb zumüllen kann. Aber Rätselraten und Freigabe erscheint mir dann doch sehr sicherheitsbewusst. Also liebe Bloggerkollegen, ich schwöre, dass ich kein Robot bin, auch wenn ich es nicht immer beweisen kann.

2 Gedanken zu „Beweise, dass du kein Robot bist …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.