Auch Blog-Pausen machen mal Urlaub…

Einsamer Hase auf Lolland

Der oder die ein oder andere hat sich unter Umständen bereits gefragt, was für eine Art von Urlaub wir da eigentlich machen: Weltreise, Sabbatical oder untergetaucht – für immer… Nein, alles falsch. Wir waren ganz profan 2 Wochen in einem menschen- und überhaut sehr leeren Teil Dänemarks – auf Lolland. Jeden Abend versuchte der Hase dem Fuchs in unserem Vorgarten „Gute Nacht“ zu sagen, aber es gelang ihm nicht, weil der Fuchs vermutlich in besiedelteren Gefilden unterwegs war. Ja, es war einsam und es war definitiv mein letzter Urlaub auf Lolland. Aber es gibt auch Positives zu berichten. Der Strand war nie überfüllt, wir haben noch nie so wenig Geld in einem Urlaub ausgeben und ich habe mich zum ersten Mal seit Langem am Ende einer Reise auf die Rückfahrt nach Hause gefreut. Den Kindern hingegen hat es sogar ausgesprochen gut gefallen. Das von Oma und Opa zugesteckte Reisebudget brachten sie bei unserem Ausflug nach Kopenhagen ohne zu zögern erfolgreich unter die Leute. Ein Warten hätte aus ihre Sicht jeden Sinns entbehrt. Originalzitat als Antwort auf meinen Hinweis, den Kauf noch mal zu überdenken: „Wieso, wann soll ich das Geld denn sonst noch ausgeben?“ Dem war nichts hinzuzufügen. Strand, Sonne, Wasser waren fußläufig vorhanden und somit alle für einen gelungenen Urlaub erforderlichen Randbedingungen aus ihrer Sicht hinreichend erfüllt.

Beide Kinder hatten sich ja auf den Urlaub vorbereitet. Meiner Aufforderung eine Woche vor Reiseantritt, schon mal zu überlegen, was sie denn mitnehmen wollten,  kamen sie umgehend nach. Der Erstgeborene durch stillschweigendes Ignorieren. Der Nestzwerg verschwand eine geraume Weile in seinem Zimmer. Das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten:

Packen für Profis

Das man im Land der Wikinger ein Schwert und meinetwegen auch eine Schusswaffe mit sich führen kann/soll/muss, kann ich vor dem Hintergrund der Wicki-Hörspielkassetten noch ein Stück weit nachvollziehen. Aber wozu bitte, benötigt man einen Zauberkessel, nebst Hut und Rock? Es ließ sich nicht aufklären und so kam dieser Gepäckvorschlag nur in Auszügen in den Genuss der Verladung in die Reisekutsche. Vom Erstgeborenen kam dann diese Auswahl mit, nachdem ich ihn am Abend vor der Abreise noch mal eindringlich daran erinnert hatte, dass es nun bald losginge. Zum besseren Verständnis, es handelt sich nur um die beiden Kisten, die man mit etwas Geschick auf eine komprimieren konnte.

Packen für Anfänger

Bei allem Respekt vor der derzeitigen Gender-Debatte – ich bin überzeugt davon, dass es Geschlechterunterschiede gibt, die man nicht wegdiskutieren kann. Nun sind wir bereits eine Weile zurück, haben Geburtstagsnachfeiern und Einschulung glücklich hinter uns gebracht und blicken gespannt auf den Herbst und was er so bringen mag. Ich hoffe, mehr Leben hier auf dem Blog und schönes, sonniges Altweibersommer-Wetter – fürs Erste. Was wünscht ihr euch?

Herzliche Grüße

Martina

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